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Zoo Zürich: WiFi zwischen Elefanten und Giraffen

CANCOM Switzerland ist im Oktober aus den Firmen K-Businesscom Schweiz und Belsoft Infortix entstanden. Nachfolgende Success Story wurde von der ehemaligen Belsoft Infortix übernommen. Der Text wurde in der originalen Version belassen.
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WiFi für den bekanntesten Zoo der Schweiz

Der Zoo Zürich wirkt mit seinen rund 170 Mitarbeitenden als Botschafter zwischen Mensch, Tier und Natur. Er möchte bei den Besuchern das Verständnis für Naturphänomene und Naturschutz fördern, indem er sie aktiv in die Erlebniswelt der Tiere miteinbezieht.

Mit seinem innovativen Masterplan 2020, dessen Höhepunkt nächstes Jahr die Eröffnung der Lewa Savanne sein wird, setzt sich der Zoo seit drei Jahrzehnten für artgerechte Haltungsformen ein und nimmt damit eine

internationale Vorreiterrolle ein. Nun möchte er auch in technologischer Hinsicht aufrüsten – mit einem flächendeckenden WiFi-Netz und der Unterstützung der Belsoft Infortix AG.

Kurzinfos

KundeZoo Zürich
BrancheFreizeit
Datum2017
SkillsFirewall
HerstellerHuawei
TechnologienWLAN

Die Aufgabenstellung

«Am Anfang stand die Überlegung, dass wir unsere Gäste besser abholen möchten», erklärt Oliver Merz, Fachspezialist ICT-Systeme des Zoo Zürich, die Entstehungsgeschichte des WiFi-Projekts. Schnell wurde klar, dass auch intern davon profitiert werden könnte: Seien es die Tierpfleger, die auf ihren Tablets Journal führen, die Büromitarbeitenden, die sich mit ihren Laptops freier bewegen können, oder auch Gäste im Betriebsgebäude – das Potential ist gross. Auch IoT-Anwendungen liessen sich auf dem ganzen Gelände flexibel integrieren.

Nun ist WiFi nicht gerade eine neue Erfindung und in Freizeiteinrichtungen weit verbreitet. Auf einer fast 30 Hektaren grossen Fläche, die zu einem grossen Teil den Tieren vorbehalten ist, stellt die flächendeckende Einführung aber eine beträchtliche Herausforderung dar. Merz und das IT-Team machten sich deshalb auf die Suche nach einem erfahrenen Anbieter und wurden bei der Belsoft Infortix AG fündig. «Wir hatten von Anfang an grosses Vertrauen in die Fähigkeiten der Infortix-Mitarbeiter und spürten eine grosse Abgeklärtheit, was das Thema anbelangt», so Merz.

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Die Lösung

Die WiFi-Implementierung sollte etappenweise angegangen werden und startete beim Kaeng Krachan Elefantenpark. Dazu führte Infortix in einem ersten Schritt ein herstellerneutrales Site Survey durch, mit der die Planung der Access Points für eine optimale Abdeckung gemacht werden kann. Dabei werden durch physische Messungen die Architektur, Baumaterialien und viele weitere Faktoren berücksichtigt, die einen Einfluss auf die Signalstärke haben (siehe Artikel «WiFi-Sizing leicht gemacht: Von der Planung bis zur Inbetriebnahme» in diesem Newsletter).

Gemeinsam mit dem Anbieter Huawei wurde dann ein Proof of Concept ausgearbeitet. Die grösste Herausforderung bestand darin, dass am architektonisch wertvollen Gebäude keine Access Points sichtbar sein durften. Trotzdem sollte eine möglichst durchgängige Abdeckung mit zugleich optimalem Kosten- / Nutzenverhältnis sichergestellt werden. Durch die Erfahrung der Infortix-Experten und die enge Zusammenarbeit zwischen Zoo, Huawei und Infortix konnten aber die passenden Lösungen gefunden werden.

In der Zwischenzeit entwickelte der Zoo Zürich bereits einen Masterplan zur schrittweisen Abdeckung des gesamten Zoogeländes. Neben der Erschliessung des Eingangsbereichs und der Australienanlage stand damit für Infortix ein Grossprojekt im Zentrum: die Lewa-Savanne. Bereits in der Planungsphase konnte Infortix die für das WiFi notwendigen Anforderungen wie Anschlüsse und Leitungen einbringen. Dabei half ein virtuelles Site Survey, mit der auf Basis von Bauplänen eine Simulation der Gegebenheiten durchgeführt wird.

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Der Nutzen

Die Dimensionen in der neusten Anlage, die am 9. April 2020 eröffnet wird, sind enorm: Mehr als 40‘000 Quadratmeter werden mit über 70 Access Points abgedeckt. Oliver Merz ist von der ausgearbeiteten Lösung überzeugt: «Dank der offenen Kommunikation der Infortix-Mitarbeiter wussten wir stets, woran wir waren und erhielten keine leeren Versprechungen», lobt der Fachspezialist ICT-Systeme die Kooperation. «Dadurch entstand ein hervorragendes Vertrauensverhältnis.»

Zufrieden ist auch Kommunikationsleiter Dominik Ryser. Er erhält durch das Access Management-Tool Ucopia, das für das Gäste-WiFi eingesetzt wird, einen wertvollen Zugang zu den Zoobesuchern. So konnten über das Programm zahlreiche Newsletter-Abonnenten generiert und so die Zahl der Empfänger auf über 90‘000 ausgebaut werden.

«Da das WiFi noch nicht flächendeckend ist, stecken wir bezüglich der Vermarktung noch in den Kinderschuhen», erklärt er. «Wir sehen aber grosses Potential für weitere Anwendungen.» So könnten im Zusammenspiel mit der Zoo-App über location-based Services die Besucherführung optimiert oder individuelle Angebote ausgespielt werden. Vor allem ist Ryser aber froh, dass die WiFi-Einführung begonnen hat: «Wenn die Benutzer via WiFi unsere App nutzen oder ihre Fotos auf Social Media posten können, dann bieten wir einen zusätzlichen Service für die Zoobesucher.»

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«Am Anfang stand die Überlegung, dass wir unsere Gäste besser abholen möchten.»

Oliver Merz

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Über den Zoo Zürich

Der Zoo Zürich wurde 1929 als Genossenschaft gegründet. Heute beschäftigt die gemeinnützige Zoo Zürich AG rund 170 Voll- und Teilzeitangestellte sowie rund 50 Zooführer/innen.

Auf einer Fläche von fast 30 Hektaren präsentiert der Zoo 375 Tierarten und fast 5000 Individuen in naturnah gestalteten Anlagen. Rund 1.3 Millionen Besucherinnen und Besucher werden dadurch jährlich angelockt.

Der Zoo Zürich wirkt als Botschafter zwischen Mensch, Tier und Natur. Er spricht breite Bevölkerungskreise an und trägt so zum nachhaltigen Fort-bestand der biologischen Vielfalt bei.

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